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Ferhat Yildirim
Deutsch-Almanca - Economicell - Blogcu

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12/11/2007

Porsche mit Riesengewinnsprung

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat mit einem Riesengewinnsprung seine Stellung als profitabelster Autobauer der Welt untermauert. Dies teilte das Unternehmen am Montag nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

 


28/9/2007

Autofarben - Trends und Psychologie

Trendfarben kennt nicht nur die Modewelt. Auch beim Autokauf ändert sich der Farbgeschmack alle paar Jahre. Derzeit ist Schwarz auf dem Vormarsch. Und das sagt über die Befindlichkeit im Lande schon einiges.

Den Deutschen eilt bekanntlich der Ruf voraus, ziemlich miesepetrig zu sein. Und tatsächlich - sie sehen immer öfter schwarz. Zumindest auf den Straßen. Denn Deutschlands Autofahrer haben die Farbe, die in der Modebranche seit Jahrzehnten Kultstatus hat, für ihr Lieblingskind entdeckt: Bei den Neuzulassungen liegt der Anteil schwarzer Autos bereits bei 30,5 Prozent, meldet das Kraftfahrtbundesamt. Damit liegen die Pech-, Nacht- und Rabenschwarzen auf Platz zwei, hinter den grauen und silberfarbenen Autos, deren Anteil von fast 47 auf knapp 40 Prozent geschrumpft ist.

Wer die Vorliebe fürs Düsteres allerdings auf schlechte Stimmung im Land zurückführen will, liegt völlig daneben, da sind sich Farbprofis sicher. Eher das Gegenteil sei der Fall, meint Michael Bross, Geschäftsführer des Deutschen Lackinstituts in Frankfurt. "Schwarz hat vor allem 2006 und 2007 deutlich zugelegt, in der Zeit eines spürbaren wirtschaftlichen Aufschwungs und einer insgesamt positiveren wirtschaftlichen Grundstimmung."

Die Fachleute wundert das nicht. Sie wissen, dass Kunden hierzulande schwarze Autos mit Seriosität, Selbstbewusstsein, Stärke und Luxus assoziieren. Ein schwarzes Auto wird ganz anders wahrgenommen als ein heller lackiertes, ist sich Bross sicher. In aller Regel wirke das schwarze Fahrzeug schwerer und vornehmer als das helle. Nicht zuletzt aus diesem Grund würden auch die meisten Staatskarossen schwarz lackiert.

Automobiles Blau ist dagegen nicht gerade "out" - aber auch alles andere als "in". Mit einem Anteil von 15,6 Prozent liegen blaue Autos aber immer noch auf Platz drei der Beliebtheitsskala, ermittelten die Flensburger Statistiker.

Rot fast völlig verschwunden

Rot, in den Neunzigern die absolute Lieblingsfarbe der deutschen Autofahrer, war in den vergangenen Jahren fast von der Bildfläche verschwunden. Zumindest sah man kaum einen roten Neuwagen. Von einem Comeback der Signalfarbe kann auch jetzt noch keine Rede sein. Aber Rot könnte in diesem Jahr erstmals seit langer Zeit wieder die Fünf-Prozent-Hürde knacken, schätzt der Flensburger Farbtrendforscher.

Abseits vom Massengeschmack erleben aber auch andere Autolackfarben ein Revival. Zum Beispiel Weiß. Bemerkbar machte sich der Trend hin zur Unschuldsfarbe schon im vergangenen Jahr. In den Showrooms, auf den Internationalen Automessen dominierte Weiß, manchmal bis in den automobilen Innenraum hinein. 

Quelle:Ftd

9/6/2007

Fingerabdruck-Register für Ausländer geplant

Die Regelung solle auch für alle Ausländer gelten, die bereits seit Jahren in Deutschland lebenEinem Medienbericht zufolge plant das Innenministerium ein zentrales Fingerabdruck-Register für Ausländer in Deutschland, die weder einen EU- noch einen Schweizer Pass vorweisen können.
Das Bundesinnenministerium plant einem «Spiegel»-Bericht zufolge ein zentrales Fingerabdruck-Register für Ausländer in Deutschland. Von denjenigen, die keinen EU- oder Schweizer Pass haben, sollen demnach Fingerabdrücke im Ausländerzentralregister gespeichert werden. Das gehe aus einem Gesetzentwurf aus dem Ministerium hervor, der sich zurzeit in der Abstimmung zwischen den Ressorts befinde, berichtete das Magazin. Die Regelung solle auch für alle Ausländer gelten, die bereits seit Jahren in Deutschland leben.

Das Ministerium nahm zu dem Bericht am Samstag keine Stellung. Eine Sprecherin erklärte lediglich, ein Gesetzentwurf der Regierung zur Änderung des Gesetzes über das Ausländerzentralregister liege noch nicht vor. Die Regierung bemühe sich seit längerem, der Nutzung falscher Identitäten für kriminelle Zwecke zu begegnen. Hierzu gehöre auch der Vorschlag der EU-Kommission, biometriegestützte Aufenthaltstitel für alle Drittstaatsangehörigen vorzusehen, hieß es.

23/4/2007

Volkswagen verkauft gut wie nie

Volkswagen hat in den ersten drei Monaten 2007 einen Absatzrekord erzielt. Vor allem in Osteuropa und Fernost war VW erfolgreich, auch der Handel mit Luxuswagen boomt. Nur die Deutschen dämpfen die Stimmung.

Von Januar bis März habe VW weltweit 1,47 Millionen Autos an Käufer gebracht, knapp acht Prozent mehr als vor Jahresfrist, teilte Europas größter Autobauer am Dienstag in Wolfsburg mit. Trotz "Mehrwertsteuer-Delle" in Deutschland seien die Auslieferungen auf dem wichtigen Markt Westeuropa um 1,9 Prozent gesteigert worden. Auf dem Heimatmarkt Deutschland verbuchte Volkswagen wegen der höheren Mehrwertsteuer einen Absatz-Rückgang um 4,9 Prozent. Den mit knapp 26 Prozent höchsten Zuwachs erzielten die Wolfsburger in Osteuropa.

Auch Sportwagen der Edelmarke Lamborghini trugen zum VW-Absatzrekord bei

Auch Sportwagen der Edelmarke Lamborghini trugen zum VW-Absatzrekord bei

Wichtigster Wachstumsmarkt war China, wo der Konzern seine Auflieferungen um 23 Prozent steigerte und nach eigenen Angaben seine Marktführerschaft behauptete. Ebenfalls deutlich legten die Verkäufe in der Region Südamerika/Südafrika um 21,5 Prozent zu. In den USA, wo Volkswagen seit längerem unter einer verfehlten Modellpolitik leidet, blieb ein vergleichsweise magerer Zuwachs von 0,7 Prozent zum Vorjahr.

Die Kernmarke VW lieferte im ersten Quartal weltweit 850.000 Fahrzeuge aus, das entspricht einem Zuwachs um fast sieben Prozent. In Westeuropa verbuchte die Marke ein Minus von 3,3 Prozent, weil die Auslieferungen in Deutschland wegen der höheren Mehrwertsteuer um fast elf Prozent einbrachen.

 

18 1001-PS-Bugattis

 

Die Ingolstädter Schwestermarke Audi verkaufte weltweit 9,4 Prozent mehr Autos. Erfolgreich war auch die tschechische Tochter Skoda, die gegen den Markttrend in Deutschland 20,6 Prozent mehr von ihren Autos absetzte. Der angeschlagene spanische Hersteller Seat erzielte weltweit ein Verkaufsplus von einem Prozent.

Auch Luxuswagen von Volkswagen verkauften sich gut: Die Marke Bentley setzte 2800 Fahrzeuge ab, 20,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Von dem Luxussportwagen Bugatti mit 1001 PS wurden weltweit 18 Exemplare losgeschlagen, was ebenfalls einem deutlichen Zuwachs entsprach. Die italienische Sportwagenmarke Lamborghini erzielte mit 527 verkauften Wagen ein Plus von 54 Prozent.

23/4/2007

Richter machen Ebay für Fälschungen mit verantwortlich

FTD:

Das Internet-Auktionshaus Ebay haftet grundsätzlich für gefälschte Markenartikel auf seiner Plattform. Gefälschte Artikel müssen gesperrt und Vorkehrungen getroffen werden, so dass es nicht zu weiteren Markenverletzungen kommt.

Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden. Mit dem Urteil der Karlsruher Richter vom Donnerstag hat die Schweizer Uhrenfirma Rolex einen Teilerfolg gegen Ebay erzielt.

Zwischen Juni 2000 und Januar 2001 waren bei dem Online-Auktionator zahlreiche gefälschte Rolex-Uhren angeboten worden. Die Edelmarke klagte daraufhin auf Unterlassung. Das Oberlandesgericht Düsseldorf wies die Klage ab und verneinte eine Haftung der Internet-Plattform. Denn sie biete die Uhren nicht selbst zur Versteigerung an.

 

Das sah der BGH anders: Eine Haftung komme in Betracht, weil Ebay mit der Internet-Plattform das Angebot gefälschter Uhren überhaupt ermögliche. Eine Haftung setze allerdings voraus, dass die Anbieter der gefälschten Rolex-Uhren gewerblich handelten. Denn nur wenn es kein rein privater Anbieter sei, handele es sich um Markenrechtsverletzungen.

 

Künftig muss Ebay bei gewerblich Handelnden das Angebot unverzüglich sperren, wenn bekannt ist, dass es eine Fälschung ist. Außerdem muss das Auktionshaus Vorsorge treffen, dass es zu keinen weiteren entsprechenden Markenrechtsverletzungen kommt. Allerdings dürften Ebay nur technisch mögliche und zumutbare Pflichten zur Prüfung auferlegt werden, die nicht das gesamte Geschäftsmodell in Frage stellten.

Der Fall wurde an das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückverwiesen. Die dortigen Richter müssen nun klären, ob die Fälschungen eindeutig erkennbar waren

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